Dieser Wäscheständer von Action für ein paar Euro spart Quadratmeter in Ihrer Wohnung

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Wäsche trocknen in kleinen Wohnungen: der tägliche Kampf um Platz

Nasse Wäsche belegt die halbe Wohnung, die Luft hängt schwer vor Feuchtigkeit, und der klassische Ständer versperrt zuverlässig den Weg zum Sofa und zum Balkon. Dabei gibt es einen deutlich clevereren Ansatz – Wäsche in die Höhe statt in die Breite zu trocknen.

Nach dem Waschen bricht in kleinen Wohnungen das bekannte Chaos aus. Kleidung beansprucht jede verfügbare Fläche, Fenster beschlagen sich, und der Weg durch die Zimmer wird zum Hindernislauf. Der Discounter Action hat jedoch ein Produkt entwickelt, das dieses Problem spürbar entschärft – vor allem für alle ohne Garten oder große Terrasse.

Wer einen Garten hat, kennt das Problem kaum

Wer einen Garten, eine Terrasse oder einen geräumigen Balkon sein Eigen nennt, hat es gut. T-Shirts trocknen in einer Stunde, Laken duften nach frischer Luft, und die Wäsche kann problemlos über Nacht draußen hängen. Niemand stolpert, niemand stört sich daran.

Im Plattenbau sieht das ganz anders aus. Der klassische Wäscheständer ist breit, niedrig und unhandlich – bei einer größeren Wäsche teilt er die Wohnung praktisch in zwei Hälften. Dazu kommen langsames Trocknen, steigende Luftfeuchtigkeit, beschlagene Fenster und die Notwendigkeit, ständig zu lüften.

Das eigentliche Problem ist nicht die Menge der Kleidung, sondern die Art, wie der Raum genutzt wird. Klassische Ständer breiten sich in die Breite aus, statt die Raumhöhe zu nutzen. Deshalb wächst das Interesse an vertikalen Lösungen – Hängeregale, Leitern und Organizer, die keinen wertvollen Bodenfläche beanspruchen.

So funktioniert der Wäscheständer von Action für unter 9 Euro

Die Rede ist von einem hohen, mehrstöckigen Wäscheständer. Er misst rund 164 Zentimeter und nutzt damit den Raum, der in den meisten Wohnungen völlig ungenutzt bleibt – die Luft über dem Boden. Statt eines einzigen niedrigen Flügels bietet er mehrere Ebenen für verschiedene Kleidungsstücke.

Im oberen Bereich befindet sich ein Modul mit 24 Wäscheklammern, ideal für Kleinteile, die auf einem normalen Ständer schnell verloren gehen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • kurze Tops und Sport-BHs
  • Tücher, dünne Schals und Kinderkleidung
  • Socken und Unterwäsche
  • Geschirrtücher und kleinere Handtücher
  • Stirnbänder, Masken und verschiedene Accessoires
  • Trägerhemden und leichte Sommerstücke

Unterhalb dieses Moduls befinden sich vier Arme mit Öffnungen für Kleiderbügel. Jeder Arm fasst 9 Bügel, insgesamt also 36 Plätze. Hemden, T-Shirts, Pullover oder Hosen trocknen damit direkt auf dem Bügel – genau so, wie sie anschließend im Schrank hängen werden.

Kleidung lässt sich vom Ständer direkt in den Schrank übertragen, ganz ohne unnötiges Falten und Knittern. Den ursprünglichen Angaben zufolge fasst der Ständer über 60 Kleidungsstücke auf einmal – das entspricht einer vollständig gefüllten Waschmaschine in einem Mehrpersonenhaushalt.

Wo Sie am meisten Platz gewinnen

Ein klassischer Wäscheständer ist etwa einen Meter hoch, dafür erstreckt er sich in Breite und Tiefe. Dieser aufgeklappte „Regenschirm“ lähmt Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Die hohe Konstruktion von Action funktioniert genau umgekehrt: Sie beansprucht weniger Bodenfläche und nutzt das vertikale Raumvolumen.

In kleinen Wohnungen, wo jeder Zentimeter Boden auf Gold aufgewogen ist, macht das einen entscheidenden Unterschied. Den hohen Ständer lässt sich problemlos in eine Zimmerecke stellen, an die Balkontür, zwischen Bett und Wand oder ins Bad mit ausreichender Deckenhöhe.

Dadurch können Sie bei größeren Wäschemengen zwei solche Ständer nebeneinander aufstellen, ohne das gesamte Zimmer zu blockieren. Eine praktische Lösung für Familien mit Kindern oder für alle, die regelmäßig Bettwäsche und Handtücher waschen.

Experten für Wohnraumgestaltung weisen darauf hin, dass die vertikale Raumnutzung im Vergleich zu klassischen Wäscheständern bis zu 40 Prozent der Bodenfläche einsparen kann. In der Praxis bedeutet das: freier Weg zum Fenster, die Möglichkeit, die Balkontür zu öffnen, und Bewegung durch den Raum ohne akrobatische Einlagen.

Auch das Aussehen spielt eine Rolle

Wäscheständer hatten jahrelang eine gemeinsame Eigenschaft: Sie waren schlicht hässlich. Weiß-grauer Kunststoff und Metallstäbe sprechen nicht gerade für durchdachtes Design. Der Ständer von Action hingegen bemüht sich darum, ins Wohnambiente zu passen – statt es zu verunstalten.

Das Modell ist in einem angenehmen kühlen Blauton sowie in Weiß erhältlich. Die Beine sind schlank und spreizen sich nicht wie bei vielen günstigeren Modellen. Das Ergebnis? Der Ständer wirkt nicht wie ein Blickfang im Zimmer, sondern erinnert eher an einen hohen Kleiderständer, der vorübergehend als Wäscheständer dient.

Ein Gerät, das den halben Tag mitten im Wohnzimmer steht, sollte zumindest neutral aussehen. Dieses Modell erfüllt diese Grundvoraussetzung. Und der Kauf eines neuen Ständers bedeutet keineswegs, den alten wegzuwerfen – der klassische Ständer eignet sich weiterhin für große Textilien: Laken, Bettbezüge, Decken oder dicke Handtücher. Der hohe Ständer übernimmt dafür das alltägliche Kleidungstrocknen.

Haushaltsexperten empfehlen, beide Typen je nach aktuellem Bedarf zu kombinieren. Ein solcher Ansatz bietet maximale Flexibilität ohne unnötige Platzverschwendung.

Wo dieser Ständer am besten geeignet ist

In Studios und kleinen Wohnungen verbessert jeder freie Zentimeter Bodenfläche den Gesamtkomfort. Stellen Sie den hohen Ständer für natürliche Luftzirkulation in eine Fensterecke, an die Balkontür, wo ohnehin nichts steht, oder ins gut belüftete Badezimmer.

In Wohnungen mit kleinem Balkon blockiert der klassische Ständer Stühle, Tisch und den Ausgang. Die schlanke Konstruktion lässt sich an die Wand oder ans Geländer schieben – es bleibt trotzdem Platz für einen Sitzplatz und den morgendlichen Kaffee, ohne sich zwischen nassen T-Shirts hindurchzuzwängen.

In Familien mit Kindern fällt praktisch täglich Wäsche an: Kleidung, Schlafanzüge, Sportkleidung, Bettwäsche. Der hohe Ständer mit Bügelplätzen ermöglicht eine schnellere Verarbeitung weiterer Ladungen, da die Kleidung effektiv trocknet und direkt so hängt, wie sie später im Schrank hängen wird.

Eltern schätzen auch das einfache Verstauen des Ständers vor unerwartetem Besuch. Die schlankere Konstruktion lässt sich besser in einer Ecke oder hinter einer Tür verbergen als ein aufgeklappter klassischer Ständer, der die Zimmermitte blockiert.

Was tun mit großen Textilien und Laken?

Dieser Ständer ist nicht für alles geeignet. Große Stücke wie Spannbettlaken, Bettbezüge oder dicke Überwürfe lassen sich darauf nur schwer ausbreiten. Langes Material kann ungleichmäßig hängen und den Boden berühren – was das Trocknen definitiv nicht fördert.

In diesem Fall bewährt sich ein gemischter Ansatz: große Textilien auf dem klassischen Ständer, kleinere Kleidungsstücke auf dem hohen Ständer mit Bügeln. Mit der Zeit finden Sie selbst heraus, welche Anordnung für Sie am besten passt.

Beispielsweise trocknen Sie zunächst Kleidung auf dem hohen Ständer und hängen nach dem Trocknen Laken dort hin. Lange Stücke wie Jeans oder Kleider lassen sich an den obersten Haken so aufhängen, dass sie frei in der Luft hängen. Der Ständer löst nicht alles, verbessert aber die tägliche Logistik erheblich – und genau die ist meistens am ermüdendsten.

Warum vertikales Trocknen das Trocknen beschleunigt

Das vertikale Trocknen hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es verbessert die Luftzirkulation zwischen den Kleidungsstücken. Wenn Hemden in einem bestimmten Abstand zueinander auf Bügeln hängen, zirkuliert die Luft frei und die Feuchtigkeit verdunstet schneller. Im Vergleich zum klassischen Ständer, wo sich der Stoff auf beiden Seiten berührt, ist der Unterschied besonders bei dickeren Geweben spürbar.

Außerdem knittert die Kleidung weniger. Ein T-Shirt oder ein Hemd, das auf einem Bügel getrocknet wurde, braucht meistens kein Bügeln mehr – es reicht, es vor dem Trocknen gründlich auszuschütteln und die Nähte glatt zu streichen. Das ist eine echte Zeit- und Energieersparnis, besonders für alle, die das Bügeln nicht gerade lieben.

Forscher, die sich mit Luftfeuchtigkeit in Haushalten befassen, weisen darauf hin, dass richtig aufgehängte Wäsche bis zu ein Drittel schneller trocknen kann als auf einem überfüllten klassischen Ständer. Schnelleres Trocknen verringert gleichzeitig das Risiko von Schimmelbildung und unangenehmem Geruch in der Wäsche.

Worauf Sie bei der Nutzung des hohen Ständers achten sollten

Um die Möglichkeiten des hohen Ständers voll auszuschöpfen, sollten einige einfache Grundsätze beachtet werden. Hängen Sie schwerere Teile weiter unten auf, nahe der Basis, damit die Konstruktion stabil bleibt. Stopfen Sie keine Kleidung gewaltsam hinein – ein leichter Abstand zwischen den Bügeln ist besser.

Stellen Sie den Ständer an einen Ort mit leichter Luftbewegung, aber ohne starken Durchzug. Falls die Konstruktion einstellbare Elemente hat, überprüfen Sie gelegentlich Schrauben und Verschlüsse.

In der Praxis wird ein solches Gerät schnell mehr als nur ein Wäscheständer. Für viele ist er ein vorübergehender zweiter Kleiderständer – er rettet die Situation, wenn der Schrank voll ist und man Kleidung für den nächsten Tag irgendwo aufhängen muss. In Kombination mit einem klassischen Ständer ergibt sich eine Einheit, die auch einem intensiven Waschbetrieb gewachsen ist.

In Zeiten steigender Energiepreise und knappen Wohnraums verzichten viele auf den elektrischen Wäschetrockner. Ein durchdacht gestalteter Ständer zu einem vernünftigen Preis – wie dieses Modell von Action – wird dann zu einem kleinen, aber sehr praktischen Verbündeten im täglichen Kampf um trockene Kleidung und freien Boden. Es lohnt sich zu überlegen, ob auch Ihre Wohnung ein paar wertvolle Quadratmeter dazugewinnen könnte.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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